Wer sind wir

Der  Kirmesverein in Ließem ist eine bunt gemischte Gruppe aus Einwohnern von Ließem und anderswo.  Wir sind  alt und jung, klein und groß, weiblich und männlich und aus vielen  Lebensbereichen.

Bei uns im Verein sind Schüler, Lehrlinge, Handwerker,  Beamte,  Köche,  Lehrer, Feuerwehrmänner,  Akademiker, Landwirte, Gartenbauer, Mechaniker….. Also ein schöner Querschnitt der Bevölkerung in Ließem und Umgebung.

 

Aber was tun wir denn?

 

Unsere größte und bekannteste Veranstaltung  ist unsere „ Scheunenkirmes“ in Ließem.

Die macht uns  die meiste Arbeit und zwar das ganze Jahr über. Arbeit, die aber auch Spaß macht.  Zwei Wochen vor dem Start  der Scheunenkirmes fangen wir damit an die Scheune zu säubern. Danach wird unser ganzes Equipment, die Kulissen, die Stoffe, unsere 15 Meter lange Theke, die Cocktailbar und „Tünnes und Schäl“ in die Scheune geschafft. Alles wird an seinem Platz aufgebaut. Dafür  gibt es einen Masterplan, aber der wird auch immer wieder gerne geändert. Ist alles im Saal  an Ort und Stelle geht es auf dem Kirmesplatz weiter. Die“ Freßbud“ und die“ Bonbud“ werden aufgestellt und mit Planen wasserdicht gemacht.  Das ganze dauert  zwei Wochen, zwei Wochen, in denen wir uns intensiv mit der Scheunenkirmes beschäftigen.

 

Und warum tun wir das Ganze?

 

Einziger Zweck und unser wichtigstes Anliegen ist die zeitgemäße Brauchtumspflege sowie ein aktives Zusammenleben der Einwohner in Ließem und in Wachtberg. Damit möchten wir die im Dorf über Jahrzehnte überlieferten und gepflegten Traditionen erhalten und fortführen.

Zudem haben wir sehr viel Spaß zusammen, wir lieben den Zusammenhalt und werden nach den zwei anstrengendsten Wochen im Jahr mit einer super Veranstaltung, tollem Publikum und jeder Menge guter Stimmung  belohnt.

Jeder der uns kennt weiß, wie viel Freude wir an den vier Tagen mit den Gästen und mit der Kirmes-Crew haben.

 

Nach der Scheunenkirmes ist der Abbau angesagt

 

Vier tolle Tage sind vorbei, der letzte Gast ist gegangen und wir stehen da und hoffen  dass  genügend Leute zum Abbau kommen. Leider sind beim Abbau nicht so viele helfende Hände vor Ort wie wir uns das gerne wünschen. Deshalb dauert der Abbau auch immer länger als nötig.

 

Warum ist die Kirmes, so wie sie ist möglich?

 

Seit ihrer Auferstehung 2002 feiern wir das Dorffest auf dem Rheinhöhenhof von Ursula und Bernd Hönscheid. Dieser Veranstaltungsort ist unser Erfolgsgarant. Wir können in unserem schönen Ließem dank der großartigen Unterstützung der Familie Hönscheid unser Brauchtumsfest  vier Tage lang feiern. Der Vorstand ist Ursula und Bernd Hönscheid sehr dankbar, dass sie seit 15 Jahren die Halle und den Hof Ihrer Firma unentgeltlich für die Kirmes zur Verfügung stellen. Damit ist mehr als 3 Wochen der Betrieb nur eingeschränkt möglich, da der Kirmesverein so lange alles in Beschlag nimmt. Ohne diese großzügige Hilfe wäre die Kirmes nicht möglich.

 

Und das war es, nur eine Veranstaltung im Jahr?

 

Nicht nur die Scheunenkirmes steht bei uns auf dem Programm. Wir organisieren seit vielen Jahren auch die Aufstellung des Dorfmaibaumes, des Weihnachtsbaumes und den Aufbau des Martinsfeuers. Nach dem Martinszug für unsere kleinen Dorfbewohner führen wir in Zusammenarbeit mit den anderen Dorfvereinen die Weckenausgabe und das Reibekuchenessen durch, um auch hier uns allen die Möglichkeit zu bieten, neue und alte Ließemer kennen zu lernen und mit ihnen ein paar schöne Stunden zu verbringen.

Mit den Schützen und dem Fußballverein veranstalten wir seit 2004 den Weihnachtsmarkt im Köllenhof. Mit all diesen Aktivitäten versuchen wir, das Dorfleben aktiv zu gestalten und Traditionen zu erhalten, die in manchen Dörfern aussterben. Mit den Erlösen unserer Veranstaltungen finanzieren wir Aktivitäten  wie den Martinszug für die Kinder oder die Seniorenbrotzeit, die es sonst nicht mehr geben würde.

 

Alljährliche Helfer-Dankeschön-Tour/Fest 

Immer im Sommer sagen wir allen, die uns bei der Scheunenkirmes geholfen haben, Danke. Das waren in der Vergangenheit immer sehr schöne Ausflüge oder Feste mit verschiedensten Programmen. Wir waren im Phantasialand in Brühl und mit Schiff und Bahn im Kasbachtal. Mit dem Traktor ging es mal zur Sommerrodelbahn und dann zum Grillen in den Steinbruch am Stumpeberg. Köln hatten wir zweimal als Ziel und dabei den südlichen und den westlichen Brauhausweg besucht. Und in Bonn waren wir unterwegs mit einer Nachtwächtertour.

 

Ihr müsst nicht Mitglied im Kirmesverein werden

um uns bei den vielfältigen Aufgaben zu helfen und bei den Veranstaltungen mit anzupacken. Viele, vielleicht auch viele  junge Leute, scheuen sich davor, einem Verein beizutreten und damit ständige Verpflichtungen zu haben. Egal ob alt oder jung: Wer Lust hat mitzuhelfen kann sich gerne  telefonisch oder per Email mit Stephan Brodeßer (Kontaktinformationen) in Verbindung setzen.

Es wäre einfach schön, Leute zu haben, die wir auf Mithilfe ansprechen können.

Deshalb freut der Kirmesverein sich sehr, wenn sich die Jugendlichen und die Junggebliebenen für unseren Verein und das Brauchtum interessieren und so die Dorfgemeinschaft mitgestalten!